Der Sanitärarmaturen-Anbieter Grohe informiert in seinem zweiten Nachhaltigkeitsbericht über die ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten in den Jahren 2015/2016. Daraus geht hervor, dass das Unternehmen mit der Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele über Plan liegt.
2016 hat Grohe beispielsweise das Ziel, die Wasserentnahme gegenüber 2013 um knapp 9 % zu senken, um nahezu das Doppelte übertroffen. Die Energieeffizienz konnte das Unternehmen im gleichen Zeitraum auf über 14 % steigern, anvisiert waren knapp 9 %. Seine Treibhausgasemissionen hat der Armaturenhersteller um knapp ein Viertel gesenkt – Zielvorgabe war ebenfalls 9 %. Darüber hinaus verfolgt Grohe das ehrgeizige Ziel, bis 2020 seine Energieeffizienz um 20 % zu steigern und den CO2-Fußabdruck um 20 % zu verringern.
Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit
Das Streben nach größtmöglicher Nachhaltigkeit ist ein integraler und wesentlicher Bestandteil der DNA von Grohe und neben Qualität, Technologie und Design Kernwert der Marke. Der Hersteller verfolgt konsequent einen Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit, der die definierten Handlungsfelder Mitarbeiter, Lieferanten, Fabriken, Prozesse, Produkte und den Beitrag zur Gesellschaft gleichermaßen umfasst.
Die Verantwortung für Nachhaltigkeit obliegt dem Vorstand Technik, der in seiner Entscheidungsfindung durch den interdisziplinär besetzten Sustainability Council beraten wird.
Ziele der Vereinten Nationen als Maßstab

Bild: Grohe
Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich Grohe intensiv mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Dazu zählt zum Beispiel die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung (Ziel 6) und die Förderung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster (Ziel 12) sowie die Entwicklung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels (Ziel 13).
Grohe, seit 2014 Teil der LIXIL Group, teilt die Leidenschaft für Nachhaltigkeit mit allen zu dem Konzern gehörenden Marken. Das gemeinsame Ziel ist unter anderem eine Netto-Null-Umweltbelastung: Bis 2030 wird der positive Umweltbeitrag von LIXIL Produkten und Dienstleistungen die Umweltbelastung übertreffen, die durch sämtliche Geschäftsprozesse des Konzerns entstehen.
Produkte als Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie
Bei Grohe steht der bewusste und nachhaltige Umgang mit jedem einzelnen Tropfen Wasser stark im Fokus. Entsprechend steigt die Zahl umweltfreundlicher Produkte, Technologien und Innovationen kontinuierlich. Beispielsweise liefert Grohe Blue gefiltertes und gekühltes Wasser in den Varianten still, medium und sprudelnd direkt aus der Küchenarmatur.
Ausgehend vom EU-Durchschnitt kann eine vierköpfige Familie dadurch 600 Plastikflaschen im Jahr sparen. Darüber hinaus hat eine von der Universität Göttingen durchgeführte Studie ergeben, dass das System mehr als 60 % der CO2-Emissionen im Vergleich zu Flaschenwasser einspart.
Fünffache Wassermenge des Bodensees gespart
Das 2017 gelaunchte Wassersicherheitssystem Grohe Sense und Grohe Sense Guard trägt dafür Sorge, dass unentdeckte Leckagen – die 10 % des privaten Wasserverbrauches verursachen – aufgedeckt werden. Im Falle eines Rohrbruchs wird die Wasserversorgung sofort abgeschaltet. Der Anteil an Waschtischarmaturen mit der wassersparenden EcoJoy Technologie wiederum ist auf rund 70 % (2014: 38 %) gestiegen.
Seit der Produkteinführung 2013 konnten somit etwa 2,35 Millionen Hektoliter Wasser eingespart werden – das entspricht nahezu der fünffachen Wassermenge des Bodensees.
Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand
„Wir bei Grohe tragen die Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft“, erklärt Thomas Fuhr, Executive Director Operations bei dem Unternehmen, der auf Vorstandsebene für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist, und ergänzt: „Wir sind der festen Überzeugung, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschließen müssen – im Gegenteil: Die Zukunftsfähigkeit und der wirtschaftliche Erfolg einer Organisation hängen maßgeblich davon ab, ob diese nachhaltig aufgestellt ist. Das Wohl künftiger Generationen lässt sich am besten sichern, wenn sich Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich auszahlt.“
Info → Grohe
