Weiterentwickeltes Gebäudeautomationssystem bietet höhere Skalierbarkeit, Ausfallsicherheit und integrierte Energieanalyse
Johnson Controls bringt Version 15.0 seines branchenführenden Gebäudeautomationssystems Metasys auf den Markt. Das Update baut auf der bewährten Metasys-Plattform auf und wurde für den Einsatz speziell in kritischen Umgebungen entwickelt. Es bietet eine höhere Skalierbarkeit, integrierte Redundanzmechanismen sowie eine verbesserte Energieanalyse. Betreiber können mit der umfassenden Lösung die Gebäudeleistung optimieren, regulatorische Vorgaben leichter einhalten und Dekarbonisierungsziele effizienter umsetzen.
„Gebäudebetreiber müssen heutzutage steigende Energieanforderungen, hochkomplexe Betriebsprozesse und veränderte Personalressourcen gleichzeitig meistern“, sagt Achim Harrenberger, Vertriebsleiter bei Johnson Controls Deutschland. „Mit Metasys 15.0 stellen wir ihnen eine sichere, intuitiv nutzbare BMS-Plattform zur Verfügung, die die Zuverlässigkeit erhöht, die Überwachung vereinfacht und den Bedarf an spezialisiertem Fachpersonal reduziert. Die neue Version unterstützt damit insbesondere Anwendungen, bei denen Verfügbarkeit und Betriebssicherheit oberste Priorität haben.“
Die wesentlichen Neuerungen von Metasys 15.0 im Überblick:

Bild: Johnson Controls
• Hohe Skalierbarkeit: Metasys 15.0 unterstützt bis zu 50.000 Objekte und 1.000 IP-Geräte pro Server. Damit kann das System ohne zusätzliche Hardware in größeren Gesundheits- und Bildungseinrichtungen sowie in Unternehmen mit mehreren Standorten eingesetzt werden. Die direkte IP-Kommunikation reduziert Infrastrukturkosten um bis zu 60 %, da keine zusätzlichen Zwischenkomponenten erforderlich sind.
• Erhöhte Ausfallsicherheit: Die neue Multi-Server-Redundanz sichert kritische Meldungen, Trends und Audit-Protokolle gleichzeitig auf zwei Metasys-Servern. Dies sorgt für eine höhere Datenverfügbarkeit und trägt zur Einhaltung von Compliance-Vorgaben in sensiblen Bereichen wie Rechenzentren oder Krankenhäusern bei.
• Vorkonfigurierte Energie- und Analyseanwendungen: Die integrierte Energiemanagement-Suite von Metasys stellt direkt nutzbare Anwendungen bereit, die Daten aus Energiemanagement, technischer Produktivität und Cybersicherheit zusammenführen. Anwender erhalten damit eine schnelle, klare Entscheidungsgrundlage für den operativen Betrieb und die langfristige Planung.
• Vereinfachte Inbetriebnahme über Webclient: Die Systemkonfiguration kann nun vollständig über einen Webclient erfolgen. Dadurch reduziert sich die Einrichtungszeit im Vergleich zu früheren Versionen um bis zu 95 %. Serverabschaltungen oder externer Support sind nicht mehr erforderlich.
• Hohe Interoperabilität: Als offene BMS-Lösung unterstützt Metasys 15.0 – wie seine Vorgänger – eine große Bandbreite an IT- und OT-Protokollen, darunter BACnet, MSPP und M-Bus.
Metasys ist ein zentraler Bestandteil des Technologieportfolios von Johnson Controls und ermöglicht die Integration zahlreicher Gewerke innerhalb eines Gebäudes. Kombiniert mit den HVAC-, Brandschutz- und Sicherheitssystemen des Unternehmens sowie dem OpenBlue-Ökosystem entstehen leistungsstarke Gesamtlösungen, die die Betriebskosten senken und den Gebäudebetrieb nachhaltig optimieren.
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