Kiefer Klimatechnik im 5-Sterne Superior Resort Der Öschberghof
Zwischen Schwarzwald, Bodensee und Schwäbischer Alb liegt landschaftlich reizvoll das Städtchen Donaueschingen. Hier ließ der Aldi-Süd Gründer Karl Albrecht 1976 einen Land- und Golfclub mit angeschlossenem Hotel bauen – den Öschberghof. Das ursprüngliche 4-Sterne-Haus wurde im Lauf der Jahre regelmäßig modernisiert und erweitert. Zwischen 2015 und 2019 stand eine umfassende Sanierung und Erweiterung des Hotels im laufenden Betrieb an. Das Ergebnis ist ein 5-Sterne-Superior-Golf- und Wellness-Resort mit modernster Luft- und Klimatechnik.
Bild 1: Das neue 5-Sterne-Superior-Golf- und Wellness-Resort Der Öschberghof in Donaueschingen nach der umfassenden Sanierung 2019. Die Architekten orientierten sich an einer traditionellen Schwarzwald-Hofanlage bestehend aus einzelnen und gruppierten Häusern mit Satteldächern
Ob Golfbegeisterte, Wellness-Fans, Feinschmecker oder Fußball-Clubs – der neue Öschberghof (Bild 1) hat für alle was zu bieten. Im Zuge des Umbaus wurde nicht nur die weitläufige Golfanlage auf 45-Loch erweitert, bestehend aus einem 18-Loch East Course, 9-Loch West Course und 18-Loch Old Course. Auch der exklusive Spa- und Wellnessbereich erstreckt sich nun auf über 5.000 m2 und bietet verschiedene Saunen, Dampfbäder, Eislounge, Innen- und Infinity-Außenpool sowie einen 250 m2 großen Fitnessbereich.
Vier verschiedene Restaurants mit unterschiedlichen kulinarischen Highlights begeistern die Gäste von alpenländischer Küche über italienische Spezialitäten bis zu gehobenen saisonalen Speisen und dem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Fine-Dining. Auch für Fußball-Clubs ist das Hotel bestens ausgestattet, neben dem FC Köln oder FC Bayern München kommt unter anderem der FC Barcelona zum Trainingslager nach Donaueschingen.
Die Architekten Allmann Sattler Wappner aus München haben die gesamte Anlage neu organisiert. Dazu gehört der Neubau der Empfangshalle, ein modernes Tagungszentrum und drei neue Bettenhäuser. So wurde die Hotelanlage von ursprünglich 73 auf nun 110 Zimmer und 16 Suiten erheblich vergrößert. Der Fokus lag auf regionaler Architektur, die sich behutsam in die landschaftliche Umgebung einfügt. Die Architekten orientierten sich daher an einer traditionellen Schwarzwald-Hofanlage bestehend aus einzelnen und gruppierten Häusern mit Satteldächern.
Anspruchsvolle Belüftung der offenen Giebeldächer
Bild 2: Im Restaurant „ESSZIMMER“ sind die Schlitzauslässe INDUL von Kiefer Klimatechnik auf verschiedenen Höhenniveaus als horizontale Linienelemente innerhalb der Satteldachflächen angebracht
Auch bei der Gestaltung der Innenräume legte man großen Wert auf wirkungsvolle Ästhetik und ein harmonisches Designkonzept. Um in allen Räumlichkeiten eine angenehme Wohlfühlatmosphäre sicherzustellen, entschieden sich die Architekten für eine moderne, zugfreie Lüftungs- und Klimatechnik vom Stuttgarter Unternehmen Kiefer Klimatechnik. Eine Besonderheit waren die offenen Giebeldächer. Im Hausrestaurant „ESSZIMMER“ (Bild 2) erzielt dies zusammen mit den sichtbaren Holzbalken und den futuristisch angeordneten Glas-Trennwänden ein eindrucksvolles Raumerlebnis.
Die Verteilung der Luftauslässe musste folglich auf verschiedenen Höhenniveaus als horizontale Linienelemente innerhalb der Satteldachflächen erfolgen. So wird eine gleichmäßige Belüftung und Durchströmung im Restaurant sichergestellt. Die für eine Effektbeleuchtung notwendigen Stromschienen laufen dazwischen und nehmen die Linienführung optisch auf, was zu einem harmonischen Gesamteindruck führt. Die bodentiefe Fensterfront mit Blick auf den Golfplatz trägt ebenfalls dazu bei, dass sich Gäste hier wohl fühlen.
Bild 3: Die neue Eingangshalle mit einer filigranen Glaskugel-Installation an der Decke war eine diffizile Aufgabenstellung für die Luft- und Klimatechnik
Eine ähnliche offene Deckengestaltung findet sich auch in der Eingangslobby des Öschberghofs. Hier lag der Fokus zusätzlich auf einer sehr kreativen Deckengestaltung: von der Decke hängen unzählige filigrane Glaskugeln in verschiedenen Größen (Bild 3). Dadurch war die lufttechnische Aufgabenstellung besonders diffizil. Der Raum sollte einerseits ausreichend durchströmt werden, andererseits durften die Kugeln keinesfalls in Schwingungen versetzt werden.
Hierfür eignet sich der Schlitzdurchlass INDUL perfekt, da er eine gleichmäßige Luftverteilung mit einer optimalen diffusen Raumluftströmung ohne spürbare Luftbewegung ermöglicht (Bild 4). Durch die Induktion (Beimischung) von Raumluft wird die Temperaturdifferenz der Zuluft zur Raumluft auf kurzem Weg abgebaut und auch die Austrittsgeschwindigkeit der Zuluft wird bis zum Aufenthaltsbereich soweit abgebaut, dass keine Zugerscheinungen auftreten können. Die geringe Einbaubreite ab 15 mm ermöglicht eine unauffällige Installation und ordnet sich dadurch allen erforderlichen architektonischen Gegebenheiten unter.
Bild 4: Durch die speziell entwickelte Ausblasgeometrie des INDUL Schlitzauslasses ergeben sich feine Einzelstrahlen. An den Oberflächen der Einzelstrahlen kann effektiv Raumluft induziert werden Bild: Kiefer Klimatechnik GmbH
Im Zwei-Sterne-Restaurant „ÖSCH NOIR“ stehen französische Spezialitäten auf der Karte. Das Gourmet Restaurant wurde in eher dunklen Farbtönen ausgestattet, was ein sehr edles, geheimnisvolles Ambiente erzeugt. Abgehängte Glaskugeln dienen als elegante Raumteiler rund um die Tische in der Mitte des Restaurants. So entstehen stilvolle Lichteffekte im ganzen Raum. Die Schlitzdurchlässe wurden hier geschickt am Übergang zweier unterschiedlicher Deckenbereiche installiert. Sie sind optisch sehr zurückhaltend und dezent, leisten dennoch eine optimale lufttechnische Wirkung mittig im Raum. So lässt es sich behaglich speisen.
Frische Luft für die Spa- und Tagungsbereiche
Für Feierlichkeiten oder Tagungen ist das Hotel bestens gerüstet. Fünf individuelle Räumlichkeiten von 60 bis 90 m2 für 12 bis 80 Personen findet man im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss (Bild 5). Neben dem exklusiven Boardroom mit fester Bestuhlung für 14 Personen gibt es einen 400 m2 großen Festsaal für Veranstaltungen mit bis zu 324 Personen. Die Schlitzdurchlässe sind hier überwiegend parallel mit der Beleuchtung in die Decke integriert und garantieren einen Frischluftkomfort für alle Gäste.
Im Spa- und Wellnessbereich sind die zu erfüllenden Ansprüche besonders hoch: Zur Entspannung werden angenehme Wärme, niedrige Raumluftgeschwindigkeit, Hygiene und die richtigen Lichtverhältnisse jeweils individuell für Sauna, Bade- und Ruheräume vorausgesetzt. Kiefer sorgt hier mit seinen Schlitzdurchlässen wieder für eine besonders gleichmäßige Luftverteilung. Zuluft wird in feine Einzelstrahlen aufgeteilt und abwechselnd rechts und links im 45-Grad-Winkel in den Raum geführt. Das Ergebnis ein nachhaltiges Wohlfühlklima.
Bild 5: Die Schlitzdurchlässe sind in den Tagungsräumen parallel mit der Beleuchtung in die Decke integriert und stellen so einen Frischluftkomfort für alle Gäste sicher. Bilder 1-3 und 5: Öschberghof
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