Strömungsoptimierte Innenblenden

Effiziente Be- und Entlüftung mit hohem Behaglichkeitsfaktor
Laut Angaben des Verbands der Interessensgemeinschaft Dezentrale Wohnungslüftung (IGDWL) wird mit dezentralen Lüftungssystemen eine hohe Lüftungseffizienz erreicht: Zwei aktuelle wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass dezentrale Pendellüfter (Push-Pull-Systeme) mit ihrer alternierenden Betriebsweise für eine nahezu ideale Mischlüftung sorgen.
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Bild 1: Dezentrale Wohnraumlüftungssysteme, wie der SmartFan von getAir, erreichen eine hohe Lüftungseffizienz. Die strömungsoptimierten getAir Innen- und Außenblenden unterstützen die effiziente Mischlüftung zusätzlich

Die strömungsoptimierten Blenden der getAir Lüftungssysteme verstärken diesen effizienten Mischungsprozess von verbrauchter und frischer Luft nun zusätzlich. Die Blende (Bild 1) besitzt nur einen Luftauslass, wodurch die einströmende Frischluft kanalisiert und weit in den Raum befördert wird.

Durch die Strömungsoptimierung aller Systemkomponenten wird zudem eine turbulenzarme Lüftung erzeugt. Somit sorgt die strömungsoptimierte Innenblende von getAir für eine besonders hohe thermische Behaglichkeit.

Zwei aktuelle wissenschaftliche Studien haben die Lüftungseffizienz dezentraler Geräte näher untersucht: die Forschungsarbeit von Dr. Alexander Merzkirch an der Universität Luxemburg und das Forschungsprojekt EwWalt der Technischen Hochschule Aachen. Beide Studien belegen, dass mit dezentralen Push-Pull Lüftungssystemen nahezu eine ideale Durchmischung von verbrauchter und frischer Luft (Mischlüftung) erreicht wird.

Alle Systeme des Lüftungstechnologieherstellers getAir verfügen über eine spezielle Innenblende, die diesen Mischungsprozess zusätzlich unterstützt. Die innovative Blende mit vergrößertem Öffnungsquerschnitt der getAir Lüftungsgeräte enthält nur einen Luftauslass. Durch die einseitige Öffnung wird mehr Luftdruck erzeugt und die einströmende, frische Luft stärker kanalisiert. So kann diese weiter in den Raum befördert werden.

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Bild 2: Mit dezentralen Pendellüftungssystemen von getAir wird eine nahezu ideale Mischlüftung erreicht. Die Zuluft wird weit in den Raum befördert und fällt langsam und ohne Zugerscheinungen in den Raum ab, bis sie sich mit der Raumluft vermischt (Coandă-Effekt)
Bilder: getAir GmbH & Co. KG, Mönchengladbach

Luftaustausch ohne Zugererscheinungen

Bei richtiger Positionierung des Auslasses unterhalb der Decke wird dabei zusätzlich der sogenannte Coandă-Effekt ausgenutzt. Er sorgt dafür, dass die etwas kühlere Zuluft im oberen Bereich des Raumes verbleibt und nur langsam in den Raum absinkt, was für einen verbesserten Luftaustausch ohne Zugerscheinungen sorgt (Bild 2).

Im Abluftzyklus wird die verbrauchte Raumluft großflächig angesaugt und nach außen abgeführt. Eine Vermischung der Zuluft- und Abluftvolumenströme („Kurzschlusslüftung“) kann durch diese Funktionsweise effektiv vermieden werden.

Durch das intensive Vermischen von „alter“ und „neuer“ Luft im Raum wird die Konzentration von CO₂-Schadstoffen sowie Ausdünstungen aus Möbeln und Bodenbelägen (VOC) verdünnt.

Die verbrauchte Luft wird bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten Stück für Stück durch frische, sauerstoffhaltige Außenluft ersetzt.

Dank des relativ hohen Querschnitts aller Luftein- und -auslässe der getAir Blenden und der Strömungsoptimierung aller Systemkomponenten wird eine turbulenzarme, zugluftfreie Lüftung bei relativ niedriger Luftgeschwindigkeit (Quelllüftung) erzeugt. Dies spielt eine entscheidende Rolle hinsichtlich der gefühlten Behaglichkeit in den Wohnräumen.

Die getAir Lüftungsgeräte leisten mit ihren strömungsoptimierten Blenden einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und angenehmen Innenraumklima.

Info → getAir

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